Raunächte

Begriff
Der Begriff „Raunächte“ kommt von rauh (wild), von Rauch oder Räuchern („Rauchnächte“) und vom mittelhochdeutschen Wort rûch (haarig, pelzig).

 

Was sind die Raunächte?
Die Raunächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag gelten seit jeher als heilige Zeit. Sie stehen symbolisch für die zwölf Monate im neuen Jahr. Sie sagen jeweils die Ereignisse im zugeordneten Monat vorher, deshalb werden sie auch „Losnächte“ (Losen = vorhersagen) genannt.
 

Die Raunächte sind eine Zeit der Stille, der Schau nach innen, der Rückschau auf das alte Jahr und der Vorschau auf das kommende Jahr. Diese Zeit ist hervorragend geeignet, einen Blick in die Zukunft zu werfen und Prognosen zu stellen.

Durch einen bewussten Umgang mit den Raunächten hast du die Möglichkeit, aktiv das kommende Jahr zu beeinflussen und positiv mitzugestalten.
 

Die Raunacht der Rhintaler Perchtawiiber

Die Rhintaler Perchtawiiber feiern jedes Jahr am 2. Januar die Raunacht gemeinsam mit vielen Frauen. Es wird Wissenswertes über diese speziellen Nächte vermittelt und bietet Gelegenheit, mit Ritualen alten Ballast loszuwerden und frei in das neue Jahr zu starten. Bist du auch dabei?